Was ist beim Skihelmkauf zu beachten?

(von Alexander Barth)

Skihelm/Snowboardhelm – Worauf ist zu achten

skibrille-helmexpress-01In der winterlich verschneiten Jahreszeit liegt nichts näher als einen Ski- oder Snowboardurlaub auf der Piste zu verbringen. Besonders Kinder, die einige Wochen Winterferien überbrücken müssen, können sich einem der zahlreichen angebotenen Kinderskikurse in der Skiregion Dachstein West anschließen. Essentiell ist hierbei eine entsprechend sichere Bekleidung, damit die angehenden Pistenjäger bei jeder Abfahrt vor schmerzhaften Stürzen gefeit sind. Die bedeutendste Rolle nimmt dabei ein optimal ausgewählter Ski- bzw. Snowboardhelm ein. Aktuelle Modelle gibt es bei www.helmexpress.com. Was Käufer bei der Auswahl beachten sollten, verdeutlichen die nachfolgenden Zeilen.

Oberflächenmaterial und Polsterung bedeutsame Sicherheitsfaktoren

Um den Kopf beim manchmal unvermeidlichen Schlag auf die Piste zu schützen, ist ein Skihelm außen zumeist aus ABS, Fiberglas, Carbon oder Polycarbonat beschaffen. Die Materialien sorgen dafür, dass keine Gegenstände an die Kopfhaut gelangen können. Schon vermeintlich ungefährliche Objekte wie kleinere Steine können angesichts der Aufschlagkraft für starke Verletzungen sorgen. Um die Aufprallkraft zu dämpfen, befindet sich in der Innenschale zudem idealerweise ein Hartschaum.

Ebenfalls ist die richtige Passform eminent wichtig. Der Helm sollte den Kopf optimalerweise eng umschließen, jedoch nicht so eng, dass das Dämpfungspolster wirkungslos wird. In der Praxis empfiehlt es sich, den Kopfumfang oberhalb der Augenbrauen zu messen. Anhand einer Größentabelle lässt sich dann die ideale Größe bestimmen.

Nach jedem Sturz auf Schäden prüfen

skihelm-helmexpress-02Bei der Passform spielt außerdem die Position der Skibrille eine wichtige Rolle. Die Skibrille schützt die Augen vor starker UV-Strahlung, da der Schnee die Sonnenstrahlen spiegelt und die Augen somit ständiger Strahlung ausgesetzt sind. Der Rahmen der Skibrille sollte eng an der Haut anliegen, ohne dabei zu drücken. Im Helm befindet sich eine Aussparung, in die die Brille bestens passen sollte. Damit die Brille nicht verrutscht, hilft ein Clip an der Helmrückseite, die notwendige Stabilität zu wahren.

Bleibt an dieser Stelle die Frage zu klären, wann ein Skihelm auszutauschen ist. Nach jedem Sturz oder unfreiwilligem Herunterfallen ist ein Helm auf Bruchstellen zu überprüfen. Oberflächliche Kratzer sind verkraftbar, alles Weitergehende sollte genauestens unter die Lupe genommen werden. Doch selbst, wenn ein Helm nie einen Sturz aushalten musste, können Verschleißspuren auftreten. Spätestens nach acht Jahren sollten Helme ausgetauscht werden, da die Materialien allmählich beginnen, sich aufzulösen. Ein poröser Helm bietet keinen ausreichenden Schutz mehr.

Kinderskihelme unterscheiden sich hinsichtlich der Schalen von Erwachsenenhelmen. Helme für Kinder sind meist Vollschalenhelme, die auch Schläfen und Ohren bedecken, während Erwachsene eher Halbschalenhelmen sind. Markenhersteller wie z.B. BRIKO aus Italien, die seit Ende der 1980iger Skibrillen und Skihelme entwickeln, bieten Produkte für beide Kategorien. Im Rennlauf hat BRIKO mit Alberto Tomba 1980 begonnen. Aktuell ist Lindsey Vonn die Top Athletin.

Bevor es zum Kinderschneekurs geht, gilt es bei der Auswahl eines Kinderski- oder Kindersnowboardhelms also auf Obiges zu achten, um letztlich einen optimalen Helm zu finden.

(Alexander Barth)

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